Altes Gästebuch der gelöschten Seite 'Jungborn-Internat'

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DDelfing schrieb am 27.06.14 um 10:12
Hölle Kinderpsychiatrie - Gewalt und Missbrauch hinter Anstaltsmauern
http://www.ardmediathek.de/tv/die-story/07-04-2014-die-story-die-story-Hölle-/WDR-Fernsehen/Video-Podcast?documentId=20676506&bcastId=7486242

klara 09 schrieb am 22.05.14 um 19:06
Zum Beitrag von Sunny:

Meine Hochachtung gilt dieser mutigen Mutter/Eltern, der Sohn ist zu beneiden.um diese Eltern
Den meisten Kindern die in so einer Einrichtung stranden, fehlt dieser Beistand, sonst gäbe es solche Einrichtungen nicht mehr.
Aber viele Eltern fühlen sich hilflos und überfordert, und sind deshalb zu schnell bereit die Empfehlungen und Beteuerungen des Jugendamtes zu glauben und diesen „ pädagogisch geschulte Fachleuten solcher Fördereinrichtungen ihr Kind anzuvertrauen.
Diese armen Kinder werden dann ins Abseits „gefördert“ und bleiben für ihr ganzes Leben gezeichnet.
Daß diese“ Einrichtung am Drübel“ nicht aus den Fehlern ihrer Vergangenheit gelernt hat< ja
garnicht lernen will<, ist wohl unschwer an den Äußerungen der aktuellen Hausleitung zu erkennen.
Hier gilt die Methodik des Vergessens und Verdrängens.
In solchen Fällen hilft nur noch die harte Konfrontation mit der Wirklichkeit. Ich hoffe für die betroffenen Kinder, daß mehr Angehörigen endlich wach werden und solche Mißstände öffentlich kritisieren. Sonst ändert sich nichts!

DDelfing schrieb am 20.05.14 um 20:52
„Frau K. sagte zu dem Thema mit ihrem Vater von früher bei unserem ersten Gespräch vor Ort, daß sie auf die Dinge, die im Netz geschehen, nicht reagiert, weil sie von früher nicht mehr viel weiss und ihr Vater an Alzheimer leide und sich an nichts erinnern könne. „


Welch Sinneswandel der Dame aus Brilon....?


Denn schrieb Sie nicht:
1. in der WAZ:
Dagmar Korte: „Die Vergangenheit muss abgearbeitet werden.“

2. in der Korrespondenz mit uns:
Sehr geehrter Herr Delfing,
vielen Dank für Ihre Reaktion v. 08.11.2013
Selbstverständlich stehen auch wir einer Annäherung und einem direkten Austausch positiv
gegenüber.
Wir sehen Ihren
Ansatz, bei
Null zu beginnen, als den richtigen Weg an. Wie und in welcher Form eine Umsetzung
erfolgen kann, ist vorab zu klären.
Wir schlagen daher nochmals ein Erstgespräch ohne Vorbedingungen
in neutraler Umgebung vor.
Der LWL Münster kann dieses Treffen in
Münster
begleiten und auch
die Informationen über
mögliche Fondleistungen
können dort abgefragt werden.
Lassen Sie uns in der kommenden Woche zu weiteren organisatorischen Absprachen im Austausch
bleiben.
Wer, Sie oder Herr Schmidt, steht uns hierfür künftig
als Ansprechpartner zur Verfügung?
Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Korte


Alzheimer scheint wohl in der Familie zu liegen......?

sunny schrieb am 19.05.14 um 13:09
Oh man, ich habe gerade die Erfahrungsberichte und die Einträge hier im Gästebuch gelesen und bin heilfroh, daß wir unseren Sohn, den wir gestern ins Internat am Drübel gebracht haben, am Abend direkt wieder abgeholt haben. Der eine Tag in der Einrichtung (wir haben nur die Unterbringung und den Umgang mit den Kindern kennengelernt - nicht die Schule) hat uns völlig ausgereicht, um sagen zu können, daß Kinder die emotional oder sozial auffällig sind und dazu noch aus einem geordneten, guten Elternhaus kommen, in dieser Einrichtung absolut fehl am Platz sind. Es mag sein, daß Kinder,die aus völlig miesen, sozialen Verhältnissen kommen hier ein eigenes Bett bzw. Zimmer toll finden. Aber eine Möglichkeit Kindern wirklich adäquat zu helfen scheitert hier schon an der Unterbringung! Wir wollen damit niemanden angreifen, es ist nur unsere Meinung, die wir von 1 Tag in der Einrichtung haben.

DDelfing schrieb am 09.04.14 um 16:17
Mit Spannung erwarten wir den „NEUEN WEBAUFTRITT“
Mal sehen was uns nun aufgetischt wird.....?
Eine lückenlose Saubermann-CHRONIK,
getürkte ERLEBNISSBERICHTE und LWL Floskeln,
Heile Welt in der PERLE DES SAUERLANDES oder
etwa die WAHRHEIT?
Letzteres bezweifle ich mal.

http://www.sonderschule-internat.de/

Unser Webauftritt wird zur Zeit überarbeitet
[/u]

Als erstes sollte da mal SONDERSCHULE verschwinden oder was meint Ihr?

Warten wir es mal ab wie lange es dauert die Seite „AUFZUHÜBSCHEN“

Andre Mahl schrieb am 03.04.14 um 22:38
Ich finde es toll das es eine Seite gibt wo wir unsere Eindrücke beschreiben können.ich kann nur sagen das alles wahr ist was ich hier gelesen habe .ich wache heute noch manchmal auf weil ich von Willi geräumt habe .für mich war das die schlimmste Zeit in meinem leben .wir durften nichts ,keine eigene Meinung keinen Kontakt zu anderen nicht alleine raus .und immer Angst wieder geschlagen zu werden .ich weiß nicht wie oft ich im Flur gestanden habe und Angst hatte das Willi wieder aus seinem Wohnzimmer raus kommt, mit seiner bierfahne ,und und mich zusammen staucht oder mich schlägt. Man sagt das jeder seines Glückes schmied ist .ich weiß das wenn ich dort nicht 10 Jahre meines Lebens gefangen gehalten worden wäre hätte sich mein leben anders endwickelt.

Heiko Fischer schrieb am 01.04.14 um 12:52
Hallo Rainer,

Vielen Dank für das Feedback, auf meinen Erlebnisbericht. Es tut mit leid, dass ich jetzt erst darauf antworte, aber nach meinem Bericht und dem Lesen aller Anderen, kamen in mir auch wieder dermaßen viele und üble Erinnerungen hoch, dass ich erst einmal Abstand von Eurer Seite brauchte.
Ich finde Euer beider Anliegen sehr wichtig und kann es nur unterstützen. Eine Einrichtung wie Jungborn, mit einer dermaßen düsteren Vergangenheit, gehört ins Licht der Öffentlichkeit gerückt um eine offizielle Aufarbeitung von Verantwortlichen der Dinge in und um Jungborn zu erzwingen. Aus der Geschichte kann nur gelernt werden wenn sie aufgearbeitet wird, das gilt im Kleinen genauso wie im Großen. Und dazu müssen diese Geschehnisse erst einmal ins Bewusstsein gebracht werden.
An dieser Stelle will ich noch erwähnen, dass meine kindlichen Erlebnisse im Jahr 1990 verglichen mit denen der 60er, 70er oder noch frühen 80er Jahre, dessen Berichte ich hier gelesen habe, der reine Kindergarten waren. Den Terror, den man für Erziehung gehalten hat, welchen ich erlebt habe, war eher von psychologischer Natur aber nicht weniger grausam, kompromisslos und repressiv. Welches Menschenbild dort vertreten wurde, das kann man nur als traurig bezeichnen. Vernichtungspädagogik nenne ich das! Vernichtung von allen menschlichen Qualitäten die das Leben ausmachen. Nekrophilie im Gewand der Pädagogik – auf geistiger, seelischer und emotionaler Ebene ganz sicherlich. Dort wurde man nicht zum Menschen „erzogen“, sondern zum Funktionieren auf niedrigster sozialer Ebene regelrecht abgerichtet, wobei der Kadavergehorsam als die oberste Tugend propagiert und abverlangt wurde.

DDelfing schrieb am 02.03.14 um 09:00
Hallo ehemalige Kameraden, betroffene Eltern, Großeltern und Familienangehörige!
Sehr viele Leidensgenossen von damals und auch aus Zeiten nach 2002 haben sich telefonisch bei mir gemeldet und mir Ihr Leid geklagt. Viele waren im Telefongespräch am weinen, sauer und auch erstaunt das es nun diese Seite gibt wo man sich austauschen kann.
Die meisten haben Angst und es ist Ihnen peinlich über die Schmach zu reden...
Viele brauchen Tage und auch Wochen um nach den Telefonaten wieder runter zu kommen und sich wieder zu fassen.....
Zitat“ Alles kommt wieder hoch, Sorry ich kann nicht mehr“

Jahre lang alles erfolgreich verdrängen ist sicher eine Lösung.
Besser aber scheint mir:
Sich zu wehren und alles ungerechte an die Öffentlichkeit zu bringen.
Die Peiniger von damals zur Rechenschaft zu ziehen.
Sich mit Leidensgenossen aus zu tauschen.
Zukünftige Eltern, Verwandte und deren Kinder vor dieser Institution zu WARNEN!

Aber das muss jeder selbst entscheiden und mit sich aus machen.
Ich biete nur die Plattform dazu.

Besonders brisant erscheint mir der Widerspruch der öffentlichen Selbstdarstellung des Internats zur Wirklichkeit der Qualität der angebotenen Dienstleistung. Nur wenig der behaupteten pädagogischen und sachlichen Dienstleistungen scheint ja
durch Kompetenz und Ausstattung gedeckt.

Die Plattform ist da und wird auch in Zukunft da sein.
Nutzt die Chance, meldet Euch und arbeitet mit, nicht nur für Euch auch für zukünftige Generationen die dort einsitzen müssen.

Die Öffentlichkeit muss und soll wissen was „IM DRÜBELWEG 15“ vor sich ging und geht!

Mit freundlichen Grüßen,

Detlef Delfing

Frank G. schrieb am 24.02.14 um 22:02
Hallo, war von 1980 - 1982 in dem sogenannten Privat Internat Jungborn. Habe das hier überflogen leider kann ich alles bestätigen. Bin 1982 Rausgeschmissen worden weil ich etwas beobachtet habe was jemanden wohl seine Ehe gekostet hätte. Nur soviel "bestraft" wurde der unschuldige. Grüße

DDelfing schrieb am 22.11.13 um 13:17
Das was uns als Heimkind angetan wurde ist auch mit Geld nicht aus der Welt zu schaffen und ein wenig „abnicken“ der heutigen Jugendämter und Heimaufsichten,wenn wir aus der Zeit berichten, reicht auch nicht wirklich!
Viele von uns ehemaligen schwererziehbaren Heimkindern sind für ein Leben in der Gesellschaft später unbrauchbar und meist nur für die Jobcenter geeignet.
Es wird leider immer ein System der Willkür und ein Spielplatz für Hobbypsychologen sein und bleiben. Die Verantwortlichen versagen oder rühren sich nicht. Das Jugendamt allen voran!
Das ganze System sollte mal neu überdacht werden aber von Leuten die Ahnung haben,
zb. ehemalige Heimkinder ins Jugendamt und der Heimaufsicht mit einbinden für Gespräche und auch Beratung. Wer kann einen Betroffenen besser verstehen und helfen als ein Betroffener...?
Aber die Ämter wollen gar nicht verstehen und helfen, sie wollen Akten schließen und das was an schlimmes an die Öffentlichkeit kommt HEIMLICH, still und leise kurz abhandeln.