Altes Gästebuch der gelöschten Seite 'Jungborn-Internat'

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Detlef Delfing schrieb am 17.08.15 um 16:00
Über 600 Mitarbeiter arbeiten für die Stiftung Ummeln und niemand ist in der Lage sich mit uns vernünftig auseinanderzusetzen. Traurig aber wahr!
Der Artikel in der WAZ ist eine bodenlose Frechheit, dass Einziege was der Wahrheit entspricht, ist das Foto von der Bude.

Detlef Delfing schrieb am 13.08.15 um 18:46
Auf der Homepage von Ummeln steht unter „NEWS“ Theatergruppe der Stiftung tritt in Halle auf!
Scheint wohl ein kleiner Fehler zu sein. Gastiert die Theatergruppe nicht momentan in Brilon? Allerdings ohne die Teilnahme der Hauptdarstellerin Korte, die hat 24 Stunden vor dem Treffen am 14.08.2015 ohne Gründe zu nennen alles abgesagt. Wie peinlich und armselig kann man denn noch sein? Ganz der ALTE!

Jan Busch schrieb am 12.07.15 um 18:47
Ich war von 17.07.1991 bis 16.06.1999

das war schon

Thomas Morgenstern schrieb am 02.06.15 um 21:57
Hi hier ist der Thomas Morgenstern genannt KEULE. Ich war von 1973 - 1976 auch ein Jungborner und kann mich auch noch sehr gut an Onkel Willi und seine so genannten Erziehungs -methoden erinnern.
Vielleicht erinnert sich ja noch irgend jemand an mich. Es wäre toll von Euch zu hören, wie es Euch so geht.Namen wie Frank Kunath , Thomas Fey , Jörg Pusch sagen mir noch was !
Gruß Thomas

Jörg Pusch schrieb am 13.02.15 um 12:54
An alle Interessenten in Sachen Jungborn. Wir kämpfen ja schon geraume Zeit um Anerkennung des Elends in Sachen Korte. Mir persönlich schlägt es ganz gewaltig auf den Magen wenn ich nach allem hin und her von Ummeln, bezw. Herrn Lindner zu hören bekomme das Mitte des Jahres ein Ehemaligentreff angesagt wäre...mit ner Führung durch`s Heim ... im Anschluss n Gespräch mit den jetzigen Mitarbeitern. Das passt in keinster Weise ins Konzept das wir ausgearbeitet haben. Das ist für mich ne persönliche Beleidigung über alles hinwegzugehen was wir erarbeitet haben mit der Begründung *Es wäre ein sensibeles Thema und Frau Korte tut sich schwer mit Aufarbeitung!!! Fangen wir mit nem ersten Schritt an? Wieviele Schritte denn noch???

susa schrieb am 22.08.14 um 22:28
Ich möchte ,
daß Alle ,
die Werner Voß ,
kannten,

an ihn
gedenken!
in Memory

20,01,57
bis 15,08 2007

remember werner voß schrieb am 22.08.14 um 22:03
remember
in Erinnerung
an

Werner Voß
20.01.57 bis 15.8.2007
werner starb mit 50 jahren
immer verfolgt
von wilhelm
k.

olaf plötz schrieb am 13.07.14 um 18:11
Betreff: Internat Jungborn am Prügel Dübel. Hatte selbst über Jahre das Vergnügen über
Todtmoos bis Brilon Herrn Korte "Onkel Willi" seine Gastfreundschaft zu genießen. Eine Schande das es diese Einrichtung noch gibt. Nun ja, über Bretterbude zum Großgrundbesitzer. Jahrelang Vanille bzw. Schokosuppe für die Kinder, da bleibt schon was übrig. Da Kann man dicke Autos fahren, Zigarren rauchen und sich dann eine neue Bude in Brilon leisten. Damals gab es noch Mädchen im Jungborn -Schwarzwald. Mädchen hat Onkel Willi doch viel lieber verprügelt -keine Ahnung warum er dieses Hobby aufgegeben hat-. Jetzt mit 60 Jahren weiß ich wem ich vieles zu verdanken habe. Olaf Plötz aus Berlin

DDelfing schrieb am 27.06.14 um 15:37
Ich habe mir das angesehen und es hat in mir alte Wunden aufgerissen.

Jahre über Jahre wird man als ein Spinner eingestuft, weil es für
Außenstehende unglaubwürdig klingt.

Damals als Kind Hilfe woanders zu suchen, war so gut wie aussichtslos, weil
Erwachsene immer zum Schluss kamen "Der Junge lügt oder spinnt sich was
zusammen" - "so phantasieren Kinder halt mal".. Schlichtweg wurde ganz
knallhart danach gehandelt "Was nicht sein kann, was nicht sein darf"
Die Bestrafung folgte auf dem Fuße, wenn man Hilfe suchte oder dachte
man könnte dem Erwachsenen vertrauen und erzählen, was man mitmachen
muss.

"Du bist ein Heimblag".. "Füge Dich hier oder Du lernst und richtig kennen"..
"Du Bastard, vor 30 Jahren hätte man Dich vergast und würdest hier nicht stehen"
Worte können mehr als Fäuste, Prügel u.s.w.

Das Gefolge vom LVR (Landschaftsverband, damit meinte Ich die sogenannten "staatlich anerkannte Erzieher" und die "Landesjugendheime" tuen sich echt schwer damit, sich zu reformieren.

Was mich an diesem Entschädigungsfond-Tamtam so ärgert, das hauptsächlich
Augenmerk für geleistete Zwangsarbeit betrieben wird und damit Schandtaten
des Heimerziehungswesen nach 1975 nicht mehr berücksichtigt wird.

Schmerzzufügung über rein Körperlicher Gewalt wurde eingeschränkt, aber
dafür Psychologischer Gewalt perfide verfeinert und verletzender und prägender
verrichtet.

Wer will das auch glauben, das eine Heimerziehungsreform von heute auf morgen
auch reibungslos klappt. Dazu hätten viele, die schon zur NS-Zeit Kinder traktierten
in Ausbildung wie Pädagogik gehen müssen. Nein, sie blieben bis zur Rente und
wurden da nach mit "Fachpersonal" ersetzt.


Entschädigungsfond:
Nein, das Geld, was ich dazu bekommen könnte kann nicht entschädigen.
Ein Ventil wäre eher die Rache, die jedoch an mittlerweile ca. 70 – 80 Jährige
zu nehmen wäre, so sie noch leben. Geht also nicht..

Mitleid ist hier nicht gefragt. Das einzige, was „UNS“ hilft, ist das
jetzt so allmählich soweit Dinge in die Öffentlichkeit kommen, das uns heute die
Außenstehenden mehr Glaubwürdigkeit zugestehen.

Positives gibt es auch.. Ja, wirklich.. Dadurch bin ich zu einem Kämpfer erzogen
worden.. Früher rein fürs nackte Überstehen der Qual und heute für andere Dinge.

DDelfing schrieb am 27.06.14 um 10:18
Das sollte man gesehen haben:
Auf Biegen und Brechen - DDR-Heimerziehung

http://www.ardmediathek.de/tv/Exakt-die-Story/Auf-Biegen-und-Brechen-DDR-Heimerziehu/MDR-Fernsehen/Video?documentId=22059124&bcastId=7545348