Willkommen, Besucher und ehemalige Gruppen-Kameraden! Ein Willkommen auch den heutigen Bewohnern und Pädagogen!
Posted by: DDelfing at 15:38, October 30 2013.

Hier findet man Informationen und Berichte des Jungborn Internats und der der Hans-Zulliger-Schule  über unsere Zeit von 1960 bis in das Jahr 2002 hinein!

Vielleicht wird einiges hier erschrecken oder brüskieren aber wir möchten dazu einladen sich mit dem Gestern und Heute auseinanderzusetzen und Brücken zueinander schlagen.

Wir möchten an dieser Stelle auch unser Mitgefühl und unser Gedenken ausdrücken an die ungezählten Fälle häuslicher Gewalt an Kindern.

Suchst Du Kontakt zu ehemaligen Kameraden, wohnst Du vielleicht jetzt im Internat oder bist Erzieher oder Lehrer? Wir freuen uns auf einen Eintrag in unserem Gästebuch.

(text aus Dez. 2013, Anm. Red.)
Posted by: DDelfing at 18:44, December 6 2013. Wir die Ehemaligen, gepeinigten und misshandelten Zöglinge des Internat Jungborn haben uns ein Ziel gesetzt! Wir wollen unsere Regierung zwingen sich mit der Problematik auseinander zu setzen. In Form einer Petition wollen wir unsere Sache in den Bundestag bringen. Ignoranz und Verharmlosung der Verantwortlichen müssen endlich ein Ende haben. Dazu benötigen wir aber die Mitarbeit und Erlebnisberichte möglichst vieler ehemaliger Heimkinder aus den verschiedenen Institutionen in OST und WEST, die wie wir Opfer von Gewalt und Willkür wurden. Wie ihr hier lesen könnt: „Seit dem 1. Januar 2012 haben sich über 850 Betroffene an die Anlaufstelle beim LWL gewandt, um Beratung und Unterstützung zu bekommen.“Für die Entschädigung misshandelter Heimkinder stellt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe anderthalb Millionen Euro bereit. Das hat der Jugendhilfeausschuss beschlossen. Das Geld fließt in einen Fonds, an dem sich der Bund, die Länder und die beiden großen Kirchen beteiligen. Viele Kinder, die in den 50er und 60er Jahren in Heimen untergebracht waren, wurden geschlagen, missbraucht und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt. Eine Studie des Landschaftsverbandes belegt: Auch in westfälischen Erziehungseinrichtungen gehörte Gewalt zum Alltag. Die Betroffenen leiden bis heute unter den Folgen. Sie sollen aus dem Entschädigungsfonds Geld für therapeutische Hilfen, aber auch Renten erhalten. Der LWL beteiligt sich an den Kosten, weil er als Behörde verantwortlich war für viele Heimeinweisungen und für die Beaufsichtigung der Heime. "Wir tragen Schuld und wollen Verantwortung übernehmen", so LWL - Jugenddezernent Hans Meyer. Die Landesregierungen sehen bislang keinen Bedarf, die Aufarbeitung der Geschehnisse von damals voranzutreiben. Auch im Bundesgesundheitsministerium wird man bislang nicht tätig: Es müsste sich erst eine nennenswerte Zahl von Opfern melden, bevor die Politik handeln kann. haben sich bisher angeblich noch nicht genügend Opfer gemeldet um dieses Thema in den Bundestag zu bringen. Das wollen wir ändern! Wir als Opfer wollen endlich Anerkennung und Wiedergutmachung. Die verantwortlichen Behörden und Institutionen sollen sich ihrer Verantwortung endlich stellen. Der Bundestag, die Länder, die Kirchen, sie alle seien dazu aufgefordert, endlich die Tür zu diesem Thema aufzumachen. Bitte meldet euch bei uns, wir werden mit Eurer Hilfe unser gemeinsames Ziel erreichen.